Umfrage: Cyber-Kriminelle gefährlicher als Einbrecher

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Mehr Bürger fürchten sich davor, online ausgeraubt zu werden als einem realen Einbruch zum Opfer zu fallen. Das erbrachte eine von der britischen Regierung veranstaltete Umfrage.

Die Umfrage erfolgte zum Relaunch der amtlichen Website Get Safe Online der Polizeibehörde Serious Organised Crime Agency (SOCA), die unter anderem von Microsoft, eBay, Dell, BT und Banken unterstützt wird.
21 Porzent der Befragten fühlten sich am meisten durch Cyber-Kriminelle gefährdet, während sich nur 16 Prozent am meisten vor Einbrüchen fürchteten.
Etwa 18 Prozent der Interviewten wollen keine Online-Einkäufe tätigen, 21 Prozent verweigern sich dem Online-Banking und 17 Prozent werden das Internet aus Angst vor Online-Kriminaltät gar nicht erst nutzen.
Get Safe Online gibt PC-Nutzern, Familien und kleineren Firmen gute Ratschläge, wie sie sich mannhaft den Gefahren stellen können. Sicherheits-Scharfmacher David Emm von Kapersky Lab meint, die warnende Regierungsseite sei sich selbst noch nicht aller Bedrohungen bewusst:
“Wir sehen eine trendmäßige Zunahme bei Erpressungsfällen, wie etwa Ransomware, bei denen die Schurken ein Lösegeld von ihren Opfern fordern, wenn sie wieder Zugang zu ihren persönlichen Daten, Fotos oder Dateien bekommen wollen, die von den Kriminellen verschlüsselt wurden.”
Einer Kaspersky-Umfrage zufolge haben Benutzer mit PC-Kenntnissen, die sich bereits gezielt schützen, in den letzten 12 Monaten eine Sicherheitsverletzung erlebt. Dabei fühlten sich 63 Prozent durch Spyware, Adware und Popups angegriffen. 16 Porzent hielten Trojaner für veranwortlich, während 13 Prozent in Viren die Hauptschuldigen sahen.
Liebe Mitbürger, wie wär’s mit einem sicheren Betriebssystem, das nicht Windows heißt? (Bobby Pickering/bk)

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