Symantec will weiter Unternehmen kaufen

IT-ManagementIT-ProjekteSicherheitSicherheitsmanagement

Der Anbieter von Security-Software ist vor allem durch Unernehmens-Zukäufe gewachsen – und will dies weiter tun, um bis 2010 seinen Umsatz zu verdoppeln, erklärte Konzernchef John Thompson.

Derzeit liegt der Umsatz Der US-Sicherheitsanbieters Symantec bei 4,14 Milliarden US-Dollar im Jahr. Bis 2010 wolle er das auf 10 Milliarden erhöhen, gab Firmenchef John Thompson auf der Technologiekonferenz ETRE in Barcelona bekannt. Dies wolle er mit dem Kauf “mittelgroßer Unternehmen” bewerkstelligen, nannte aber noch keine Namen.

Die letzte große Firmenübernahme durch Symantec fand im Juni 2005 statt: Der Backup-Experte Veritas ist mittlerweile integraler Bestandteil des Symantec-Security-Konzepts – die Integration des großen Brockens ist aber laut Thompson noch immer in vollem Gange.

Zudem kritisierte Thompson erneuert Microsofts Vista-Strategie: Der Konzern solle die Nutzer nicht zwingen, nur integrierte Software zu nutzen. Obwohl die Sicherheitsexperten von Kaspersky Labs für Microsoft in die Bresche sprangen, scheint Symantec das neue MS-Konzept noch nicht geheuer zu sein – und die zunehmende Marktkonzentration im Security-Bereich, etwa IBMs Kauf von Internet Security Systems oder EMCs Erwerb vonf von RSA Security, macht dem Security-Marktführer offenbar große Sorgen. (mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen