Neue Strategie soll bösartige Software in 100-Dollar-Laptops unterbinden

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Laut OLPC (One Laptop per Child) ist das Hacken ihres neuen Spar-Laptops durch ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept nahezu unmöglich.

Dadurch, dass der neuartige Billig-Laptop für jedes seiner Programme nur bestimmte Zugriffsrechte erhält, sorgt das System dafür, dass keine Anwendung die für sie vorgesehnen Grenzen überschreitet. Die Hersteller wollen damit schon vorneweg eine Infektion mit Schädlingen verhindern.

Wie OLPC verlautbaren lies, sei auch der Bootsektor sehr gut geschützt, was den Angreifern ein Überschreiben oder Löschen des BIOS unmöglich machen soll. Erreicht werden soll das mit einer abgeschotteten Umgebung, in der jedes einzelne Programm ausgeführt werden soll. Somit wird die Sicherheit, die in den Zukünftigen OLPC-Netzwerken herrscht, deutlich erhöht.

Die Entwickler versuchen, mit diesem Konzept Geld zu sparen: Da der Laptop auf jegliche Art von kostenpflichtiger Software verzichtet, kommt das Nichtaufspielen von meistens recht teuerer Security-Software letztendlich dem Endpreis zugute. (mr/mk)

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