LG Philips in der Krise – Toshiba hilft aus

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Der Monitor-Panel-Herstelle LG Philips ist tief n die Verlustzone gerutscht. Toshiba will zumindest mit einer Beteiligung am polnischen Werk des niederländisch-südkoreanischen Joint Ventures aushelfen – und die LCD-Fertigung für eigene Geräte absichern.

Flachbildschirme werden günstiger – und der Preiskampf macht es schwer für die Hersteller. Die sinkenden Margen zwangen Fernsehpionier Philips zu einem Joint Venture mit den Südkoreanern von LG. Auch das schreibt mittlerweile rote Zahlen, wie der heute veröffentlichte Quartalsbericht des Unternehmens zeigte.

So kletterte zwar der Umsatz um 1,2 Prozent auf 2,95 Milliarden Dollar, doch die Margen sanken. Firmenchef Koo Bon Joon kündigte nun an, die Produktionsmenge in den kommenden Monaten weiter zu steigern, um durch die Masse einen sinkenden Gewinne pro Display zu kompensieren – zudem wolle man ehr Computerdisplays als Fernseher produzieren – da hier trotz günstiger Preise die Margen noch besser sind.

Bei der Steigerung der Produktion kommt nun Toshiba ins Spiel: um seine eigenen LCD-Fernseher sicher produzieren zu können, beteiligt sich das japanische Unternehmen nun an er polnischen Fabrik von LG Philips: 35 Millionen Euro werden in die Produktion gepumpt, um die eigenen LCD-Fernseher noch besser in Europa herzustellen und abzusetzen. Man wolle vor allem die großen Geräte über 50 Zoll in Polen produzieren, um bis 2009 drei Millionen Gräte im EU-Raum zu verkaufen. (mk)

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