US-Start des Sony Reader

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Der iPod machte die Musikplayer fast omnipräsent. Diesem Vorbild will der Sony Reader folgen und den elektronischen Büchern zum Durchbruch verhelfen.

Es gibt zwar in vielen Portalen eBooks, aber zum echten Massenphänomen hat es noch nicht gereicht. Das soll der US-Launch vom Sony Reader nun schaffen. Und vom Vorbild iPod übernimmt Sony gleich auch die direkt damit verknüpfte Downloadbarkeit von zahlreichen digitalen Büchern im eigenen Connect-Shop. Bücher für den Reader sollen zudem Penguin, Random House sowie Simon & Schuster liefern, darunter solche Kracher wie “Der Da Vinci Code”.

Beim 6-Zoll-Screen handelt es sich um ein äußerst stromsparendes E-Ink-Modell, das den aktuellen Textinhalt beibehält, ohne dabei den Akku zu leeren. Nur beim Blättern im Dokument verbraucht die Technik überhaupt Saft. So reiche eine Ladung für bis zu 7.500 mal Umblättern.

Der Kontrast erreiche auch ohne Hintergrundbeleuchtung schon fast jenen von Papier, was augenschonendes Lesen möglich mache. Dokumente seien außerdem zoombar, der Speicher reiche für 80 Bücher.

Nur im Falle eines US-Erfolges wollen die Japaner über einen Export nach Europa nachdenken. Allerdings sprechen noch der Preis von 350 Dollar (280 Euro) und die teilweise teuren Bücher (nur unwesentlich unter den echten Buchpreisen) gegen einen Kaufrausch. (rm)

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