Software-Tool: Firma will die GEZ ausbooten

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Es gebe einen Weg, die GEZ auszutricksen: Ein Software-Tool aus Berlin will den Firmen helfen, die herandonnernde GEZ-Pflicht für ihre Online-Computer legal zu umgehen.

Die Rundfunk-Gebührenpflicht für Internet-PCs droht zum 1. Januar 2007. Betroffen wären vor allem Selbständige und Firmen, die noch keine GEZ-Gebühren zahlen. Eine Alternative kündigt das Softwarehaus DGFSS (Deutsche Gesellschaft für Softwaresicherheit Ltd.) an: Das Programm “g-e-zfilter 2007” soll sämtliche Internet-Streams unmanipulierbar vom PC verbannen und damit eine Gebührenpflicht vermeiden.
“Laut Rundfunkgebührenstaatsvertrag §1 (2) ist ein Bereithalten des Rundfunkempfanggerätes nur dann gegeben, wenn es ohne besonderen zusätzlichen Aufwand Echtzeit-Darbietungen verarbeiten kann”, begründet DGFSS die Rechtmäßigkeit des Tools. Es soll im Dezember eine werbefinanzierte Version für Privatleute und eine Profi-Variante (40 Euro) sowie eine Enterprise-Edition (80 Euro) geben. (rm)

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