Kaspersky steht Microsoft zur Seite

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Nachdem einige Hersteller von Sicherheitstools Microsoft vorwarfen, man würde wichtige Informationen zurückhalten, bekommt der Software-Konzern nun Rückendeckung von Kaspersky.

Nach Meinung der Sicherheitsexperten von Kaspersky wird es mit Windows Vista nicht schwieriger, Antiviren-Programme für das Betriebssystem zu entwickeln. “Nach dem, was wir von Vista gesehen haben, können wir nicht sagen, dass Microsoft den Zugang zum Kern [des Betriebssystems] blockiert”, erklärte Natalya Kaspersky der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview.

Genau das hatten aber in den vergangenen Wochen wiederholt andere Hersteller von Antiviren-Tools dem Software-Konzern vorgeworfen. So äußerte man etwa bei Agnitum und Symantec den Verdacht, Microsoft wolle durch das Zurückhalten von Informationen der Konkurrenz die Arbeit erschweren und Windows-Nutzer zu den eigenen, neuen Sicherheitsprodukten drängen. McAfee behauptete gar, der Kernel von Vista sei bereits gehackt.

Daran glaubt man aber bei Kaspersky aber nicht: “Es würde keinen Sinn ergeben für Microsofts, nicht mehr mit anderen Sicherheitsunternehmen zusammenzuarbeiten, weil das ihr Betriebssystem verwundbarer machen würde.” (dd)

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