China-Hacker zwingen US-Behörde in die Knie

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Ein konzertierter Angriff von chinesischen Hackern brachte eine Abteilung des US-Handelsministeriums in Schwierigkeiten. “Nichts geklaut”, behauptet die Behörde wacker.

Die Cyber-Spione waren ganz offensichtlich auf Informationen aus, denn sie haben in einer sehr zielgerichtetem Attacke vor allem die Rechner des Bureau of Industry and Security (BIS) aufs Korn genommen. Das Amt kontrolliert wichtige US-Exporte in den Bereichen Software, Technologie und Militärtechnik. Laut Nachrichtenagentur AFP waren die Angriffe derart stark, dass ein Großteil der Hardware – hunderte von Computern – der Behörde ausgetauscht werden musste. Angeblich seien keine Informationen geklaut worden, was nicht wirklich glaubhaft klingt. In Washington wird sogar hinter vorgehaltener Hand gemunkelt, dass dieser hocheffektive Angriff wahrscheinlich von der chinesischen Regierung sanktioniert worden sei. Schließlich habe BIS dafür gesorgt, dass seit Mai keine Lenovo-Computer mehr im State Department eingesetzt werden dürfen – aus Angst vor chinesischer Spionage. (Nick Farrell/rm)

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