Vista-Upgrade kostet Firmen 5000 Dollar pro Kopf

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Es gibt ein großes Vista-Budget-Vakuum. Zwischen 3250 und 5000 US-Dollar soll der Umstieg auf Vista für jede ahnungslose Nase kommen. Das hat James E. Gaskin von ITworld.com berechnet.

Erstmal muss ein neuer PC her, das macht 1500 bis 2000 Dollar. Denn die schwachbrüstigen Firmen-PCs haben nicht die Videopower für Aero. 256 MB Videospeicher müssen es sein, was immer die BorgSprecher sagen. Das bringen Videochips auf dem Motherboard schon mal gar nicht. Wer doch lieber die gute alte Hardware upgraden will, kann außerdem gleich einen neuen Riegel reinschieben, denn Vista braucht mindestens 1 GB Arbeitsspeicher. Beim Upgrade kämen aber auch noch die Arbeitskosten dazu, die mehr als das Material ausmachen können.
Je nach Abnahmevolumen kosten neue Lizenzen für Vista und Office zwischen 750 und 1000 Dollar. Eine gute Firma kauft doch schließlich die “Professional”-Pakete, oder etwa nicht?
Zum tatsächlichen Mehrwert von Vista zusammen mit Office 2007 gehören neue Collaboration-Dienste. Das bedeutet neue Backend-Server. Gaskin setzt dafür vorsichtige 1000 – 2000 Dollar pro Benutzer in seinen Berechnungen an. Warum sollte man auch Office 2007 holen, ohne neue SharePoint- und Exchange-Server einzurichten? Und die laufen eher nicht auf einer Kiste.
Wer jetzt nicht richtig rechnet, bekommt es später mit den Erbsenzählern zu tun. Oder mit den Borg. (bk)

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