Studie: Sprachfähigkeit hinkt der Technik hinterher

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Viele Menschen besitzen und nutzen Hi-Tech, aber wenige wissen wie die Geräte und Services im aktuellen Jargon heißen.

Eine Studie von Nielsen/NetRatings behauptet, dass die Bevölkerung der Industrienationen vom raschen technischen Fortschritt sprachlich überfordert ist.

Der britische Sender BBC zitiert den Großbritannien-Anteil der Studie: Während beispielsweise 40 Prozent aller Briten Newsfeeds benutzen, wissen nur 37 Prozent, dass diese Einrichtung Really Simple Syndication (RSS) heisst. Akronyme sind hier besonders kritisch: 75 Prozent der Befragten wussten nicht, dass VOD Video-On-Demand heisst, 57 Prozent konnten mit der Abkürzung IM für Instant Messenging nichts anfangen. Jeweils etwas mehr als ein Drittel gaben an, von “podcasting” und “blogging” gehört zu haben, ohne zu wissen, was das ist.

Bei den deutschen PC-Nutzern scheint das Ergebnis ähnlich auszufallen – vor allem Unternehmer, die den PC nutzen wollen, kommen mit den vielen neuen Akronymen nicht klar, beschreibt Branchen-Insider Ralf Müller in seinem Kommentar auf der Website “IT im Unternehmen” – und sieht die Schuld am mangelnden Verständnis der Nutzer eher in den Marketing-Abteilungen der Anbieter. (fe/mk)

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