Handyviren-Epidemie in Moskaus U-Bahnen

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Laut einer neuen Studie der Kaspersky Labs hat die Bedrohung durch mobile Viren, die sich in erster Linie das Symbian-Handy-Betriebssystem zum Opfer machen, stark zugenommen. Oft reicht es schon, mit einem aktiven Gerät in die U-Bahn einzusteigen.

Laut Kaspersky genüge es heutzutage, sich in Ländern wie Russland in der U-Bahn, im Kino, auf dem Flughafen oder anderen öffentlichen Plätzen aufzuhalten, um sich einen der neuen Handy-Erreger einzufangen. Als mögliche Ursache für die rasche Verbreitung der neuen Virusgeneration nennt Alexander Gostev (Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab) das zu geringe Computer-Wissen der meisten Handybenutzer.

Wie er des Weiteren berichtet, nehmen aber auch viele erfahrene Handy-User diese Gefahr nicht wahr und denken, dass es sich hierbei lediglich um “ein Problem der Zukunft handele”.

Die kleinen mobilen Schädlinge können laut Gostev inzwischen mindestens genauso viel wie ihre großen PC-Geschwister. Der allererste Handy-Virus ist wohl auf den möglicherweise in Frankreich beheimateten Autor, der unter dem Pseudonym Valez bekannt ist, zurückzuführen. Valez ist ehemaliges Mitglied der Virenautoren-Gruppe 29A, die den Antivirenentwicklern schon lange ein Dorn im Auge ist. (mr/mk)

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