USA erfinden Anti-INQUIRER-Software

Allgemein

Auf der Jagd nach negativer Meinung (oder Meinung überhaupt) haben US-Wissenschaftler für die Heimatschutzbehörde ein Programm entwickelt, um die (noch) freie Presse zu scannen.

In “Last chance to see” warnte schon Douglas Adams vor dem Aussterben gewisser Arten. Nun steht also auch der offen stichelnde, fragende und Schlüsse ziehende Journalist auf der Roten Liste. Also genießt es, so lange es noch ein paar von uns FingerindieWunden-Leger gibt. Unser baldiges Ende haben wir einer Gruppe von US-Universitäten zu verdanken, die brav für das
“Homeland Security Department” (der Hort der Bösen!) eine Monitoring-Software entwickelt haben. Damit sind negative Meinungsäußerung über die USA, deren Organisationen, Firmen (wie MS) und Politikern in aller Welt aufzuspüren. Ja, es sollen nur “Alien”-Publikationen gescannt werden, so wie wir eine sind.
Laut New York Times hoffen die durchgeknallten Amis, damit potentielle Bedrohungen aufzuspüren. Hmm, wer etwas Übles im Schilde führt, wird es ja sicher auch vorher in einem Zeitungsartikel ankündigen, was? Lüge, alles Lüge! Es geht ausschließlich darum, aus dem “Land of the not so free” einen Exportschlager zu machen. Achtung, das war eine Meinungsäußerung! (Moment, es klingelt an der Tür. Ooops, ich muss dringend weg….(aus dem Staub mach´). (Nick Farrell/rm)

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