Neue Software blockiert Skype-Verbindungen

NetzwerkeSicherheitVoIP

Skype an sich ist ein sehr nützliches und beliebtes Internet-Telefonie-Programm, das im Unternehmen allerdings problematisch sein kann. Eine Hard- und Software-Kombination soll Sicherheit und die Quasselstrippen zur Ruhe bringen.

Skype dient primär dazu, Gespräche per P2P ohne eine Möglichkeit zum Zurückverfolgen zu bewerkstelligen – theoretisch. Der Administrator eines Firmennetzwerks kann deswegen allerdings in den meisten Fällen nicht feststellen, wann, mit wem und wie lange die Mitarbeiter telefonieren beziehungsweise ob sie überhaupt mit jemandem telefonieren. Dies kann jedoch ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen.

Der Akonix L7 Skype Manager macht damit Schluss und sogt dafür, dass der Skype-Verkehr geregelt und wahlweise gefiltert wird. Zusätzlich protokolliert das System alle Skype-Verbindungen, sogar die erfolglosen.

Er beseitigt auch unnötigen Traffic: Skype berursacht dadurch, dass es Voice-Daten übermittelt, mehr Last im Firmennetz.
Was Unternehmen am meisten an der Skype-Nutzung seiner User stören dürfte, ist die Einwilligung des Nutzers beim Skype-Download, sich für die “Supernode”-P2P-Technik bereit zu stellen. Dies bedeutet, dass fremde Skype-Verbindungen über den Computer des Benutzers ablaufen können – was im Endeffekt noch mehr Traffic verursacht.

Was normale Firewalls nicht bewerkstelligen können, schafft das neue Produkt mit einer ausgeklügelten Hard- und Software-Kombination. Die genaue Funktionsweise des Akonix L7 wird natürlich nicht bekannt gegeben.

Die Software samt Gerät und Lizenz für 1000 Arbeitsplätze kostet 3495 US-Dollar, für 10.000 Arbeitsplätze ist das Paket sogar bereits für 4995 US-Dollar zu haben. (mr/mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen