HP feuert Mitarbeiter mit Trick 17

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Hewlett-Packard hatte einmal den Ruf, seine Mitarbeiter besonders anständig zu behandeln. Höchste HP-Ränge bekommen auch immer noch millionenschwere Abfindungen, wenn sie skandalbedingt nach peinlichen Schlagzeilen Leine ziehen. Dafür zahlen jetzt die unteren Ränge drauf.

Abfindungen waren gestern. Wenn kostensparend Außendienst oder Kundendienst reduziert werden sollen, dann schüttelt die Personalabteilung von HP einen ganz billigen Trick aus dem Ärmel. Statt Abfindung gibt es jetzt einen Minus-Bonus für die Mitarbeiter. HP bietet ihnen einen neuen Job an, was eigentlich nett wäre, diente es nicht nur der ganz legalen Vermeidung von Abfindungszahlungen.
HP sagt einfach, dein alter Job ist erledigt, es gibt einen neuen. Leute aus Ebene zwei oder drei bekommen dann einen Job der Einstiegsebene angeboten, der 6 bis 12 Dollar weniger die Stunde bringt. Das Seltsame dabei ist, ließ ein Maulwurf den Inquirer wissen, dass die Arbeit die gleiche geblieben ist, genau der gleiche Kram, nur ein anderer Titel. Wenn du das großzügige neue Jobangebot nicht zu schätzen weißt, dann gehst du eben einfach, und HP braucht dir keinen verdammten Cent zu zahlen.
Sagte HP-Firmenchef Hurd bei der Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses nicht vor ein paar Tagen etwas von einer Linie, die zwischen ethisch und legal verläuft? (Charlie Demerjian/bk)

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