Erster Platz: Mac Pro schnellster Windows-XP-Rechner aller Zeiten

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In den Benchmarks des britischen PC Pro Magazine schlug ein vierkerniger Apple Mac Pro die preislich vergleichbaren Kisten aller anderen Hersteller im Testfeld. Und das allein mit der besseren Hardware, denn im Vergleichstest lief Windows XP auch auf der Apple-Rakete.

Um die pure Hardware zu vergleichen, ignorierten die PC-Pro-Tester erstmal das vorinstallierte Mac OS X und ließen mit der Betaversion von Apples Bootcamp das konkurrierende Betriebsystem Windows XP Professional laufen. Im Multi-Anwendungen-Test von PC Pro legte der Macinteltosh-Renner einen Start mit kreischenden Reifen hin. Er konnte Microsoft Office, Photoshop und einen Musikdekoder mit rekordbrechenden Geschwindigkeiten gleichzeitig ablaufen lassen. Er schlug damit den Pentium-D-basierten Referenzrechner fast um das Dreifache. Ähnlich verblüffende Geschwindigkeiten erreichte der Mac Pro beim 3D-Rendering mit 3ds Max. Die durchschnittliche Frame-Rendering-Zeit betrug 34 Sekunden, während die schnellsten Maschinen, die den Testern bislang untergekommen waren, etwa eine Minute lang zu kämpfen hatten.
Die Tester schreiben die überzeugenden Ergebnisse vor allem Intels Xeon-5160-Prozessoren und der Kunst der Apple-Entwickler zu, um sie herum optimale Systeme zu bauen. Die beiden verbauten Xeons mit 3 GHz ergeben zusammen praktisch eine Quadcore-Maschine. Die erbrachten den Rekord zusammen mit 4 GB Arbeitsspeicher, der Workstation-Grafikkarte Quadro FX4500 und 1,75 TB Massenspeicher – zu einem Preis von rund 7500 Euro. Wer für einen PC nicht gleich einen Kleinwagenpreis ausgeben will, erhält die Basisversion mit dualen 2.66-GHz-Xeons, 1 GB RAM und einier GeForce 7300 ab etwa 2400 Euro.
Da könnte Apple Microsoft ja einen Gefallen getan haben. Mit etwas Glück läuft vielleicht auch Windows Vista mit dem ganzen reingemurksten DRM-Kram auf einem Mac Pro noch mit annehmbarer Performance … (Nick Farrell/bk)

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