Computerspiele jetzt mit mehr Gefühl

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Hollywood-Profis bringen den Spielemachern jetzt bei, wie das mit den Gefühlen geht. Inquirer-Reporter Fuad Abazovic berichtet von der Game Developers Conference in Londinium.

David Freeman hat einen Hollywood-Hintergrund und mischt jetzt gleichzeitig bei vielen Spielen mit, darunter auch bei heißen Titeln wie FEAR oder Need for Speed. Er sprach vor den Spiele-Entwicklern darüber, wie sich mit einer gut geschriebenen Story mehr Gefühl in ein Spiel bringen lässt. Er schaffte es, eine ganze Stunde über Gefühle und Techniken zu reden, die Spiele lebendiger machen. Es gebe so viele kleine Dinge, die dabei helfen können. Man müsse zuerst die Gefühle und die Persönlichkeit einer Figur bestimmen, meinte er, bevor man ein Skript verfasst.
Freeman führte als Beispiel aus Half Life 2 das Mädchen Alex an, das einem im Spiel auf den Fersen ist. Sie ist ein heißes Techie-Girl und das bestimmt nicht unwesentlich ihren Charakter. Sie kann auch sehr emotional werden, wenn es um ein possierliches Roboter-Haustierchen geht. Ihr Gefühlshaushalt beeinflusst das Spiel, da da Mädchen ziemlich von der Rolle ist nach dem Verlust des Robot-Hundes – und von Gefühlen überwältigt nicht mehr kämpfen kann. (Fuad Abazovic/bk)

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