PlayStation 3: Bahnt sich ein Desaster an?

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Die Sony-Aktie fällt an der Börse, weil ein Analyst soeben behauptete, dass es der PlayStation 3 im Betrieb ein wenig zu heiß unter der Schale wird.

Sony präsentierte seine neueste Spielekonsole mit stolzgeschwellter Brust auf der Tokio Game Show. Genau dort wollen ein paar scharfäugige Beobachter auch Probleme registriert haben, die mit dem PS3-Betrieb verbunden waren, berichtet soeben die seriöse Washington Post. David Gibson, Analyst bei Macquarie Equities, will gesehen haben, dass ausgestellte Konsolen alles andere als konstant liefen. Ständig musste das Standpersonal den Reset auslösen. Die Ursache vemutet Gibson in einem Hitzeproblem. So kurz vor der Auslieferung kann Sony aber keine echten technischen Schnitzer mehr gebrauchen (oder ausbügeln), weshalb die Börse sofort negativ auf diese kleine Randnotiz reagierte.
Sony dementiert derweil nach Kräften, dass es irgendwelche technischen Probleme mit der PS3 gäbe. Die Aussetzer am Stand seien tatsächlich aufgetreten, doch das lag mehr am ungewohnten Cluster aus über 200 vereinten PS3 – am Stand hätte es dafür einfach zu wenig Frischluftzufuhr gegeben.
Das klingt sogar glaubhaft, denn auf Messen ist das Phänomen Hitzestau alles andere als selten – bei Mensch und Maschine. Wir werden sehen, ob sich Gibson zu schnell an dem Thema “erwärmt” hat. (Nick Farrell/rm)

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