Deutsche nutzen häufig kostenpflichtige Online-Dienste

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Podcasts, Blogs & Co. nutzen deutsche Surfer im europäischen Vergleich eher selten, doch bei kostenpflichtigen Online-Diensten sind die Bundesbürger vorn.

Für die NetObserver-Studie haben die Marktforscher von Novartis das Internet-Nutzungsverhalten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien untersucht und kamen zu dem Ergebnis, dass neue Kommunikationsmethoden vor allem bei den Spaniern hoch im Kurs stehen. Sie chatten nicht nur mehr und telefonieren häufiger via VoIP, sondern nutzen auch am stärksten Podcast- und Weblog-Dienste.

Ein möglicher Grund: die spanischen Internet-Nutzer sind jünger als die anderen europäischen User. 60 Prozent der Onliner in Spanien sind unter 35 Jahre alt, während es in den anderen vier Ländern nur 50 Prozent sind.

Die Deutschen landen beim Einsatz der neuen Kommunikationsmethoden nur auf dem letzten Platz. Allerdings nutzen sie häufiger kostenpflichtige Dienste, etwa SMS-Services, Online-Spiele, das Ausdrucken von Digitalbildern oder Downloads. Auch für Auktionen, Online-Kleinanzeigen und Dating-Angebote zahlen sie häufiger als die Nutzer in anderen Ländern.

In Frankreich und Großbritannien reagieren die Nutzer der Studie zufolge am stärksten auf Online-Marketing und Online-Werbung. Sie klicken häufiger auf Sponsored Links, die Franzosen nehmen zudem häufig an Gewinnspielen teil. (dd)

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