Benutzerhistorie komplett auslöschen – sehr aufwändig!
Dateispionage verhindern

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Auch die Liste der zuletzt verwendeten Dokumente lässt viele Rückschlüsse über den Benutzer zu.

Auch die Liste der zuletzt verwendeten Dokumente lässt viele Rückschlüsse über den Benutzer zu. Um die aktuellen Einträge zu löschen, rufen Sie im Kontextmenü der Start-Schaltfläche die Option Eigenschaften auf. Dann wählen Sie Startmenü/Anpassen/Erweitert und klicken auf Liste löschen. Entfernen Sie links daneben das Häkchen im Kontrollkästchen Zuletzt verwendete Dokumente auflisten, werden die Dateien künftig nicht mehr im Startmenü angezeigt. Wie bei der Liste der meistgenutzten Programme beeinflusst dieser Punkt allerdings nur die Darstellung und löscht keine Daten – die protokollierten Dokumente werden beim erneuten Setzen des Häkchens wieder angezeigt.

PCpro-Tipp: Um bei jedem Herunterfahren des Systems die gesamte Dokumenten-Historie zu löschen, gehen Sie im Registrierungseditor in den Pfad HKEY_CURRENT_ USER\Software\Microsoft\Windows\Current Version\Policies\Explorer. Legen Sie dort einen Schlüssel namens ClearRecentDocsOn Exit vom Typ DWORD neu an und setzen Sie diesen auf den Wert 1.

Doch selbst dann führt ein Windows-PC noch Buch über die zuletzt geöffneten Dokumente: Der auf jedem System installierte Internet Explorer speichert in seinem Verlauf neben Webseiten auch Office-Dokumente und Grafiken. Klicken Sie in der Funktionsleiste des Microsoft-Browsers auf das Verlaufssymbol und sortieren Sie die Einträge in der linken Spalte über das Auswahlfeld Ansicht. Diese Historie entfernen Sie manuell über Extras/Internetoptionen/Verlauf löschen.

Neben der Dateihistorie sammeln sich im Laufe einer Windows-Sitzung zahlreiche temporäre Dateien in unterschiedlichen Ordnern an. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass sämtliche Ordner den Namen Temp tragen. Starten Sie die Windows-Suche und geben Sie als Suchbegriff “Temp” ein. Die Anführungszeichen sind wichtig, damit ausschließlich Temp-Ordner gefunden werden und nicht etwa Templates. Anhand der Ordnerangaben der Fundstellen erkennen Sie die Herkunft der temporären Dateien und können so entscheiden, ob Sie sie löschen wollen oder nicht. Damit Sie keine temporären Daten laufender Applikationen zu sehen bekommen, sollten Sie die Suche als einzigen Task laufen lassen.

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