Toshiba, Fujitsu und Sony wollen jetzt auch ihre Akkus zurück

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Gerade war Lenovo-IBM an der Reihe, jetzt gehen offenbar die nächsten Computerhersteller an den Start zum Akku-Rückruf. Und endlich kommt auch Sony aus der Deckung – die hatten doch glatt behauptet, ihre eigenen Notebooks könnten aufgrund der überlegenen elektronischen Ansteuerung der Akkus niemals nicht betroffen sein.

Nach nikkei.net werden Toshiba und Fujitsu bald mit ihrem Rückruf von Lithium-Ionen-Akkus beginnen, die wie gehabt von Sony stammen. Sony selbst kündigte an, in Zusammenarbeit mit der US CPSC (US Consumer Product Safety Commission) und anderen Regierungsstellen einen Rückruf eigener Notebooks vorzubereiten. Fällig zum Rückruf soll eine weitere Million der heißen Energiespeicher sein. Falls jemand nicht mitgezählt hat: wir sind schon bei rund sieben Millionen Akkus angekommen. Der CPSC sind bislang 47 Zwischenfälle bekannt, in denen es zwischen Januar 2001 und August 2006 zu Zwischenfällen mit Rauch und Feuer im Zusammenhang mit Notebooks kam.
Aus eigener Erfahrung kann ich inzwischen berichten, dass der Akku meines zufällig auch betroffenen iBooks in überraschend schnellen zwei Wochen ausgetauscht wurde. Ein UPS-Fahrer kam und nahm den alten gleich mit. Meine persönliche Gefahrenlage hat sich damit wesentlich verbessert, hoffe ich doch sehr.
Die CPSC hat hier inzwischen offizielle Tipps für den Gebrauch von Notebooks ins Netz gestellt. Darin heißt es unter anderem, man solle Akkus nicht durchlöchern, Notebooks nicht auf harte Oberflächen fallen oder gar nass werden lassen. Besonders hart trifft den Notebook-Nutzer aber: “Computer-Akkus können während der normalen Benutzung heiß werden. Benutzen Sie Ihren Computer nicht auf dem Schoß.”
Warum heißen die dann eigentlich Laptops? Und hilft es vielleicht, wenn man eine Lederhose trägt? (bk)

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