Siemens fürchtet sich vor einer Übernahme

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Angesichts des derzeit relativ niedrigen Börsenkurses hält es der Konzernvorstand für möglich, dass es zu einer feindlichen Übernahme komme.

Das Wirtschaftsmagazin Capital berichtet in seiner heutigen Ausgabe unter Berufung auf Arbeitsdirektor Jürgen Radomski, Mitglied des Zentralvorstands, dass man an der Abwehr solcher Attacken von Hedge-Fonds oder Private Equity-Firmen arbeite.

Daher sei der Vorstand bestrebt, die Ertragskraft zu verbessern und die angekündigten Gewinn-Margen in den einzelnen Geschäftsbereichen bis zum Frühjahr 2007 zu erreichen.

Momentan machen Siemens vor allem zwei Geschäftsbereiche große Probleme: der EDV-Dienstleister SBS und die Telekommunikationssparte Com. Ursprünglich kalkulierte der Vorstand für SBS mit einen Verlust von rund 350 Millionen Euro. Nun gibt es laut Capital ein Minus von mehr als 700 Millionen Euro. Auch der Com-Bereich, der 150 Millionen Euro Gewinn erwirtschaften sollte, werde laut dem Artikel bei einem Verlust von mehr als 200 Millionen Euro landen. (rm)

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