Praxistest Vista 64-bit: …und es bewegt sich doch!

Allgemein

In einer ruhigen Minute haben unsere INQ-Labs den Versuch gewagt, Vista 5728 (64-bit-Modus) auf einem jungfräulichen System zu installieren. Mit überraschendem Ergebnis.

Der ein paar Tage früher durchgezogene Umstieg von Vista 32-bit RC1 5600 auf 32-bit RC1 5728 war ein totales Desaster (hier nachzulesen). Nichts funzte richtig, nur die Zeit floss davon…
Nun also der zweite Anlauf mit der 64-bit-Version von RC1 (build 5728). Von der vorhergehenden Erfahrung hatten wir gelernt, dass ein Upgrade zum jetzigen Zeitpunkt wohl eher Probleme bereiten dürfte, also erfolgte der Download in ein ganz reines Laufwerk. Die Installation erfolgte verdächtig schnell (40 Minuten max.) und verlief überraschend problemlos. Sogar die meisten Systemkomponenten wurden erkannt, inklusive Sound, Grafikkarte und zweier LAN-Karten. Nur beim RAID-System (SiL 3114 RAID) gab es den ersten echten Aussetzer.
Die ersten Vista-Tage verliefen ganz ohne Crash, sogar der Windows Explorer blieb treu bei der Sache (eine Premiere). Da verhielt sich RC1 5600 noch ganz anders… Dafür gab es ein paar IP-Streitigkeiten zwischen Windows und unserem WLAN-Router. Aber das Thema ist noch nicht so entscheidend.
Dafür haben wir noch eine gute Nachricht in petto: Der Speicherverbrauch ist nicht mehr ganz so monströs. Fazit: Der Teufel hat ein nettes Gesicht aufgesetzt (grins). (Fuad Abazovic/rm)

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