HP kauft sich Voodoo

Allgemein

Nein, es geht nicht um Voodoo-Zauber zur Abwehr juristischer Bedrohungen im Spionage-Skandal. Mit VoodooPC verleibt sich der Konzern einen renommierten High-End-Hersteller hochgezüchteter Spiele-PCs ein.

Es gibt also noch Leute bei Hewlett-Packard, die nicht nur mit Spionage und Gegenspionage beschäftigt sind, sondern sich nebenbei auch noch um die regulären Geschäfte kümmern. HP wollte aber Einzelheiten des Deals nicht vor der hochnotpeinlichen Befragung des Firmenchefs Mark Hurd vor dem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses bekanntgeben.
HP erkauft sich mit VoodooPC (“PCs für Spiele, Luxus und Unterhaltung”) den Zugang zur Elite der Spieler, die gerne ein kleines Vermögen für turbogeladene und tuningfähige Maschinen ausgeben. Zur Verabredung gehört auch die weitere Mitarbeit der prominenten Miteigentümer Rahul und Ravi Sood.
Rahul selbst erzählt die Verkaufsgeschichte ausführlichst in seinem eigenen Blog. Er schwärmt richtiggehend von HP und betont, es gehe bei dem Zusammengehen um Innovation, nicht um die Vermarktungskette. Vor HP soll bereits Computervermarkter Michael Dell bei Vodoo angeklopft haben. Die Voodoo-Leute wollten jedoch nicht mit Dell, der sich daraufhin die Zocker-PC-Schmiede Alienware zugelegt hatte. (bk)

Linq