Rauer Ton zwischen Symantec und Microsoft

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Ein paar Monate war es jetzt relativ ruhig an der Front, doch mit dem Herannahen von Vista zog bereits das drohende Unwetter am Horizont auf. Und nun platzt Symantec die Geduldswolke: ein zorniges Donnerwetter wird Richtung Redmond geschickt.

Die Borgs wollen das Monopol: alles muss erobert und assimiliert werden, es darf kein System geben neben ihrem. Genau so ist auch Microsoft drauf. Sie schicken ihre Drohnen los, um alle lukrativen Märkte zu besetzen und dann allmählich komplett zu übernehmen. Genau das wirft ihnen Symantec vor: Windows Vista diene dazu, um auf Basis des Monopols wieder eine paar kleinere Märkte aufzusaugen. Vor allem die lukrative Nische mit der Security-Software (sonst würde sich Symantec wohl kaum echauffieren). Nicht nur würden die Borgs ihre eigenen (angeblich untauglichen) Sicherheits-Tools ins Betriebssystem einbauen, auch würden sie gezielt Informationen zurückhalten, so dass die Norton-Tools gar nicht erst vernünftig unter Windows Vista funktionieren.
Nun droht Symantecs Vizepräsident Rowan Trollope damit, dass man womöglich eine formale Beschwerde bei der Europäischen Kommission einreichen werde, wenn Microsoft nicht auf ihre Kritik reagiere – was wohl eher unwahrscheinlich ist. Zumal die Borg-Königin angekündigt hatte, den konkurrierenden Softwarehäusern erst dann einige Vista-Details zur Verfügung zu stellen, wenn das System fertig im Ladenregal liege. Wow, wenn das keine unfaire Behinderung beim Marktzugang ist, dann weiß ich auch nicht… (Nick Farrell/rm)

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