Kartellstreit: Teilsieg für Intel

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Intel-Konkurrent AMD blitzte mit seinen Vorwürfen vor einem US-Gericht ab. Nach Meinung des Richters ist auf den Fall kein US-Recht anwendbar.

Im langen Streit um den Missbrauch seiner Monopolstellung im Prozessormarkt hat Intel einen Teilsieg errungen, denn das Bezirksgericht Delaware hat mehrere von AMD eingebrachte Klagepunkte abgewiesen. Wie die FTD berichtet, folgte Richter Joseph Farnan der Argumentation von Intel, dass das US-Recht nicht anwendbar sei. Schließlich würden Intels Geschäftspraktiken im Ausland und die negativen Folgen für den US-Markt nicht unter die US-Gerichtsbarkeit fallen. AMD habe nicht zeigen können, dass Intels Handeln im Ausland “direkte, wesentliche und voraussehbare Auswirkungen in den USA” habe.

Laut FTD erklärte ein AMD-Sprecher, es sei noch zu früh, um zu beurteilen, ob die US-Klage durch das Urteil Schaden nehme. Man werde nach einer gründlichen Prüfung des Urteils entscheiden, ob man in die Berufung geht. (dd)

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