Flash-Speicher: Solid State Disk
Das Ende der Festplatte

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Solid State Disks schicken sich an, Festplatten als Datenspeicher den Rang abzulaufen.

Minimaler Energiebedarf dank SSD

Flash-Speicher: Solid State Disk

Schon mal davon geträumt, einen PC ohne drehende Teile zu besitzen? Praktisch lautlos, fast unzerstörbar und mit minimalem Energiebedarf? Dank Solid State Disks (SSD) wird dies nun Realität: SSDs basieren auf Flash-Speicher-Bausteinen, verhalten sich gegenüber dem PC aber wie eine normale Festplatte.

Samsung stellte PC Professionell die bisher größte verfügbare SSD für PC-Anwendungen vor, eine 32 GByte große Flash-SSD. Im Test überzeugt die Speicherdisk: Mit einem Datendurchsatz von 40 MByte/s lässt sie viele 2,5 Zoll große Standard-Festplatten hinter sich. Die Zugriffszeit liegt bei unschlagbaren 0,2 Millisekunden. Außerdem beeindruckend: Die »Festplatte« genehmigt sich nur 0,5 Watt Energie im Betrieb, strahlt nahezu keine Wärme ab und ist widerstandsfähiger gegen Erschütterungen als der gesamte Rest des jeweiligen PCs oder Notebooks.

Bild: Die 32-GByte-Flash-Speicher-SSD von Samsung passt auch in ein 1,8-Zoll-Gehäuse.


Haupt-Einsatzzweck der Flash-Medien

Flash-Speicher: Solid State Disk

Ein Manko der neuen Technik ist der Preis. Rund 700 Euro will Samsung für das 32-GByte-Modell haben – für dieses Geld bekommt man schon fast ein komplettes Notebook.

Ralf Ebert, bei Samsung zuständig für die Flash-Speicher-Medien, sieht den Haupt-Einsatzzweck der Flash-Medien im Zusammenhang mit der Readyboost-Technologie von Windows Vista. Dabei werden Bestandteile häufig benutzter Programme in schnellen Flash-Speichern vorgehalten, wodurch der Start von Programmen erheblich beschleunigt wird. Das hierfür prädestinierte SSD-Modell kommt mit 4 GByte Kapazität aus und wird weniger als 100 Euro kosten.