Messe: Systems hofft auf leichtes Wachstum

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Die bekannte Münchner Computermesse werde auch nach Einschätzung der Veranstalter auf absehbare Zeit nicht mehr zu ihrer alten Stärke zurückfinden.

Das Jahr 2000 war für die Systems der absolute Rekord: 3.246 Aussteller füllten 14 Hallen auf dem Gelände der Neuen Messe München. Seitdem geht es rapide abwärts. “Das war damals eine absolute Ausnahme”, gibt der Geschäftsführer der Messe München, Klaus Dittrich, heute zu. Ihm sei aber mittlerweile gelungen, die Systems in einem insgesamt schwierigen Umfeld zu stabilisieren. Nach 1.229 Ausstellern in 2004, 1.242 Ausstellern in 2005 rechnet Dittrich für die diesjährige Systems (23. bis 27. Oktober) mit einem leichten Plus.

Die zunehmende Rivalität zwischen Computermesse CeBIT und der Internationalen Funkausstellung (IFA) gehe aus Sicht von Dittrich relativ spurlos an der Systems vorüber. Es sei gelungen, den auf Geschäftskunden und auf den Mittelstand gerichteten Fokus zu etablieren. Allerdings gab es im vorigen Jahr nicht mal mehr 60.000 Besucher. Auch für 2006 rechnet der Messechef nicht mit mehr. Das ist nur halb so viel wie im Boom-Jahr 2000. (rm)

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