Domainklau bei nic: Mitarbeiter flog fristlos

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News_NICskandal.jpgBei unseren Nachbarn in Österreich gab es diese Woche einen kleinen Skandal: Die Domainverwaltung nic.at musste einen Mitarbeiter kicken, weil der den Kunden die besten Adressen vor der Nase wegschnappte.

Gestern noch bestätigte nic.at, dass ein technischer Mitarbeiter selber als Registrar auftrat, was nic-Mitarbeitern grundsätzlich nicht gestattet ist. Der Techniker sicherte sich attraktive Zifferndomains (unter anderem 123.at und 666.at). Richard Wein (Bild), Geschäftsführer der Domainverwaltung, war geschockt von dem Vorgang. Seine Reaktion: Er entließ den Mann fristlos, kündigte verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für die Zukunft an und vergab alle betroffenen Domains dem jeweils zweiten Antragsteller. Wein bestätigte, dass die Vorgänge heute noch von einem unabhängigen Registrar und einem Gutachter überprüft werden sollen. (rm)

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