Verkauf der Handy-Fertigung? Dementi von BenQ (Update)

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Ein Verkauf der Handyfertigung sei “reine Spekulation”, hieß es gestern seitens des taiwanesischen Elektronikkonzerns.

Die Übernahme der Siemens-Handysparte im Sommer 2005 hat sich für die Taiwanesen als schwere Kost erwiesen. Noch immer kämpft BenQ Mobile mit Überkapazitäten in der Handyproduktion. Der vom Manager-Magazin kolportierte Verkauf der Fertigung von Mobiltelefonen steht wohl doch zur Debatte, denn BenQ widersprach den Gerüchten.

Wahr sei aber, dass die Überkapazitäten Stück für Stück abgebaut würden. “Derzeit drehen wir jeden einzelnen Stein im Unternehmen um und schauen, wo wir noch einsparen können”, erzählte BenQ-Mobile-Sprecher Stefan Müller Pressetext. Schon jetzt seien Einsparungen von 400 Millionen Euro realisiert worden, weitere 200 Millionen Euro wolle das Unternehmen bis Jahresende sparen.

BenQ werde laut Müller eine Handyfertigungslinie im mexikanischen Werk schließen. Darüber hinaus stehen in Taiwan fünf Fertigungslinien für Mobiltelefone vor dem Aus. Ein Komplettverkauf der Handyfertigung an Outsourcing-Spezialisten wie Foxconn oder das US-Unternehmen Jabil seien vom Tisch. Mitte 2007 solle die Gewinnzone wieder erreicht sein. (rm)

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