Telekom-Chef Ricke unter Druck

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Der US-Finanzivestor Blackstone zweifelt an der Strategie des Telekom-Chefs und drängt auf dessen Ablösung.

Seit dem Einstieg bei der Telekom hat Blackstone rund 500 Millionen Euro verloren. “Der Beginn dieses Engagements hat uns nicht gerade erfreut”, erklärte Blackstone-CEO Stephen Schwarzman dem Manager Magazin. Zwar lehnte er es ab, zu Personalspekulationen Stellung zu nehmen, doch aus Aufsichtsratskreisen will die Zeitung erfahren haben, dass der Investor es dem derzeitigen Management nicht zutraut, den Aktienkurs wieder nach oben zu treiben und deshalb auf die Ablösung von Konzernchef Kai-Uwe Ricke drängt. Zudem sollen auch andere Aufsichtsräte überlegen, ob sie im November dessen Vertrag verlängern.

Als Nachfolgekandidaten für Ricke gelten der von Blackstone favorisierte Finanzchef Karl-Gerhard Eick und T-Mobile-Chef René Obermann. Externer Wunschkandidat ist nach Informationen des Manager Magazin Ben Verwaayen, CEO der British Telecom. (dd)

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