Novell droht Börsenausschluss

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Der Software-Hersteller hat seinen Quartalsbericht nicht rechtzeitig eingereicht und hat nun Ärger mit der Börse.

Weil Novell derzeit Unregelmäßigkeiten bei der Verbuchung von Aktienoptionen untersucht, hat das Unternehmen den Bericht für das am 31. Juli 2006 beendete Geschäftsquartal verschoben und demzufolge auch nicht wie vorgeschrieben bei der Nasdaq eingereicht. Die Technologiebörse droht dem Software-Hersteller nun in einem Schreiben mit dem Ausschluss, Novell hat deshalb eine Anhörung beantragt.

Auch die Wells Fargo Bank, die Wandelschuldverschreibungen des Unternehmens in Höhe von 600 Millionen Dollar verwaltet, hat beim Software-Hersteller den Quartalsbericht angemahnt und ihm eine Frist von 60 Tagen eingeräumt. In einer Stellungnahme erklärte Novell jedoch, keine seiner Verpflichtungen vernachlässigt zu haben, das Schreiben sei daher hinfällig. (dd)

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