Microsoft wundert sich: Soapbox schon vergeben?

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Es ist immer wieder herrlich zu beobachten, wie ein multinationaler Konzern, der auf allen Kontinenten der Welt Rechtsstreitigkeiten abwickelt, plötzlich über banale Kleinigkeiten stolpert. Z.B. ein Produkt zu starten, bei dem der Name einem gar nicht gehört…

Zugegeben, SoapBox wäre ein schöner Name für einen Videoservice, auf dem viele Seifenopern angeboten werden könnten, doch leider unterlief tausenden von Microsoft-Mitarbeitern gleichzeitig der Lapsus, den Namen nicht überprüft zu haben – “ich dachte, Du hättest es getan. Nein Du, Nein er war diese Woche dran…” Man kennt solche Szenen.
Und wer hat sich erlaubt, Microsoft zuvor zu kommen? Eine kalifornische Bastelbude namens Conversant stellt ein paar Produkte unter dem Markennamen ‘Soapbox’ her und verkauft sie womöglich auch noch (es ist ein Messaging-Server, der in nativem 64-Bit-Modus z.B. auf HP-Maschinen läuft und in den Staaten weit verbreitet sein soll).
Die spannende Frage ist nun, wie Microsoft mit dieser Situation umgeht. Noch haben sich die Namensinhaber aus Sacramento nicht öffentlich zum Thema geäußert. Ob es zur eleganten leisen Geldkoffer-Lösung kommt? Oder denkt sich MS einen anderen Namen aus? (Nick Farrell/rm)

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