Bundesliga-Vereine wollen Spiele selbst im Internet vermarkten

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Direkt nach Schlusspfiff sollen die Spiele in voller Länge zu sehen sein. Den Anfang macht ab Mitte Oktober der HSV.

Die Telekom zahlt geschätzte 15 Millionen Euro, um die Spiele der Fußball-Bundesliga live im Internet zeigen zu dürfen. Doch nun gibt es neue Konkurrenz, denn einem Bericht der Zeitung Die Welt zufolge wollen die Klubs ihre Spiele selbst vermarkten und demnächst direkt nach dem Schlusspfiff in voller Länge über das Internet anbieten. Möglich ist dies durch die Telekom-Lizenz, die nur für die Live-Übertragung Exklusivität garantiert.

So will denn der HSV ein entsprechendes Angebot in Zusammenarbeit mit Grid-TV starten. Ab Mitte Oktober sollen sich Fans über die Webseite des Vereins für 3,99 Euro pro Monat alle Partien des Bundesligisten anschauen können. Andere Vereine sind ebenfalls interessiert. “Wir verhandeln mit mehreren Vereinen. Das wird jetzt ganz schnell gehen”, erklärte Ingo Wolf, Gründer des Internet-TV-Anbieters Grid-TV, gegenüber Welt.de und bestreitet die technischen Problemen, die die Telekom der neuen Konkurrenz unterstellt. (dd)

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