Flash-Speicher-Zwist: Toshiba und Micron schließen Frieden

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Wenn zwei sich streiten, geht es ums Geld: Der japanische Elektronikkonzern zahlt 288 Millionen Dollar (230 Mio. Euro) für Patente und Lizenzen – Streit beendet!

Elektronikriese Toshiba und US-Chiphersteller Micron legten ihre Rechtsstreitigkeiten rund um die NAND-Flash-Technologien ad acta. Sie schlossen einen außergerichtlichen Vergleich. Demnach zahlt Toshiba nun für einige Micron-Halbleiter-Patente und lizenziert ältere Rechte von Lexar Media.

Die Einigung kostet die Japaner rund 230 Millionen Euro, beendet aber auch die laufenden bzw. noch drohenden Rechtsstreitigkeiten zum Thema. Vor allem ist damit der drohende US-Einfuhrstopp für Toshibas Flash-Speicher, mit dem Lexar Media gedroht hatte, vom Tisch.

“Wir sahen keinen Nutzen darin, diesen Rechtsstreit fortzuführen”, merkte so Micron-Chef Steve Appleton an. Micron hatte Lexar Media im Frühjahr übernommen. (rm)

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