Sony diskriminiert die Kanadier

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Wir erinnern uns: Als Kopierschutz für seine Silberscheiben setzte Sony vor Monaten DRM-Rootkits ein und ertrank weltweit in Protesten. Sony zog darauf die ungeschickte Schutzmaßnahme zurück. Allerdings behandelten die Japaner nicht jedes Land gleich. Fauxpas!

Commonwealth-Mitglied Kanada beschwert sich gerade vernehmlich, im Vergleich zu den USA von Sony als Land zweiter Klasse gesehen zu werden. So kriegen die Kanadier umgerechnet zehn Prozent weniger Entschädigung, Sony rückt im Norden nicht den Uninstaller für das Rootkit (Spyware!) heraus und unternimmt auch keine Maßnahmen, um die Verbreitung zu verhindern.

Um die Sache richtig schön zu verschlimmbessern, legte Sony in einem internen Papier dar, wieso die Kanadier schlechter behandelt werden sollten als andere Nationen. Dieses gut gehütete Dokument hat Blogger Michael Geist natürlich aufgetrieben (hehe).
Darin macht Sonys Vizepräsidentin Christine Prudham – für legale Angelegenheiten zuständig – jede Menge dubioser Anmerkungen, die den Konzern nicht gerade in ein glorreiches Licht rücken. Ist der Ruf erst ruiniert…(Nick Farrell/rm)

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