Microsoft weigert sich, den Preis des Zune-Players zu verraten

Allgemein

News_Zune.jpgNach wie vor wird der exakte Verkaufspreis des digitalen Media-Players geschützt wie das Gold in Fort Knox. Da er das Haupt-Kaufargument wäre, wirkt das Vorgehen nicht sehr geschickt.

Microsoft-Managerin Katy Gentes will partout nicht den konkreten Preis für die Zune-Modelle verraten, deutete aber an, dass sie im Hinblick auf die neuen iPods durchaus “sehr wettbewerbsfähig” ausfallen würden. Bislang sprachen die Gerüchte im Web von 299 Dollar (240 Euro) für den Zune. Das ist zwar etwas günstiger als bei Apple, aber nur so unwesentlich, dass es kaum ein Eichhörnchen vom Baum locken dürfte.
Das erste Zune-Exemplar soll 30-GByte-Platte, direkten Online-Zugriff zum Musik-Shop und Wi-Fi-Technologie (für den Song-Tausch) enthalten. Das von Toshibas Gigabeat-Mediaplayer abgeleitete Gerät mit 3-Zoll-Display werde es in Schwarz, Braun und Weiß geben. Erscheinen dürfte der Zune rechtzeitig vor den Weihnachtsferien. Die Platte des Players soll mit Material von Virgin, Sub-Pop und V2/Artemis vorgefüllt sein, verspricht Microsoft.
“Das ist doch typisch Microsoft. Lassen andere Firmen den Markt vorbereiten und wollen dann bequem die Abkürzung nehmen”, schimpft derweil Stephen Baker, Vizepräsident beim Industrie-Analysten NPD Techworld. Die Marktaussichten des Zune vermag er aber auch nicht verlässlich zu bestimmen, da noch nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen. (Shaun Nichols/rm)

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