Google Earth kooperiert mit UNO

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Google hat seine Satellitenbild-Software Google Earth auch um die Dokumenttion von Umweltzerstörung ergänzt. Zu zahlreichen Orten auf der Welt sind Videos bereitgestellt.

Die neue Version des Programms Google Earth bietet nun eine “Featured Content”-Box, über die sich passende Filmbeiträge des Discovery Networks und von Turn Here, einem Doku-Start-up, abrufen lassen, teilte Google mit.

Erste Tests mit dem Video-Angebot startete Google bereits im Mai mit einer Beta-Version, die mit zehn Filmen ausgestattet war. Jetzt sind unter anderem kurze Dokumentationen zu den 58 Nationalparks der USA, mehreren Städten in Europa und Regionen Afrikas abrufbar.

Google arbeitete bei der neuen Earth-Version außerdem mit dem UN Environment Program (UNEP), dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, zusammen. Gemeinsam stellt man in dem Tool Satellitenbilder über die Naturzerstörung in 100 Regionen der Welt bereit.

So dokumentieren die Daten den Raubbau am tropischen Regenwald im Amazonasbecken. Google hatte vor drei Monaten das letzte größere Update des Programms veröffentlicht. Dabei wurde vor allem die Auflösung der Satellitenbilder massiv erhöht. Inzwischen werden auf den Google-Servern Fotos der Erde mit einem Datenvolumen von 70 Terabyte vorgehalten.

Google Earth Version 4 Beta steht kostenlos zum Download bereit. (mt/mk)

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