Apple öffnet das Füllhorn

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Gestern Abend (unserer Zeit) war Weihnachten in San Francisco – jedenfalls für alle Apple-Fans, denn Steve Jobs präsentierte eine Reihe von Neuheiten.

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Nun wissen wir alle, wie die neuen lang erwarteten iPods aussehen. Unsere Testticker-Kollegen berichteten heute Nacht, dass alle überarbeiteten iPods mehr Kapazität, verlängerte Akkulaufzeiten und strahlendere Displays. Die iPod nanos sind dünner geworden, besitzen stabile Metall-Gehäuse und kommen wie wir schon vermutet hatten in bunten Farben – als Reminiszenz an die iPod mini (Bild). 2, 4 und 8 GByte Speicher überraschen niemanden, 24 Stunden Nonstop-Spielzeit aber schon. Apple USA verlangt 149 bis 249 Dollar.
Das iPod-Hauptmodell hat sich weniger stark verändert als vermutet. Neben den erwähnten Details gibt es wahlweise 30 oder 80 GByte Festplatten sowie eine neue Software, die schneller suchen und besser scrollen kann. Die US-Preise liegen zwischen 249 und 349 Dollar.
Kaum wiederzuerkennen ist der iPod Shuffle: Wenig größer als ein Daumen (1,62 Zoll) geriet das Aluminium-Gerät, das es zunächst nur als 1 GByte-Version geben wird. Sein Akku soll 12 Stunden durchhalten. Der US-Preis: 79 Dollar.
Noch was? Die iTunes-Software wurde wie erwartet um Video-Funktionen erweitert – so wie das gleichnamige Download-Portal auch. Die zunächst 75 Disney-Filme gibt es aber nur in einer 640 x 480-Auflösung, dafür aber mit Surround-Sound.
Untypisch: Steve Jobs kündigte ein Produkt an, das noch nicht fertig ist: Apple iTV wird per Funksignale Filme und Musik quer durch ihre Wohnung streamen (wir berichteten), Der Preis steht mit 299 Dollar auch schon fest. (rm)