Peinlich: Dell kann keine Zahlen liefern

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Die Staatsanwaltschaft in New York hat Untersuchungen gegen die Texaner eingeleitet. Daher könne der weltgrößte PC-Hersteller keine Quartalszahlen errechnen.

Wie so oft in diesem Jahr richten sich auch diesmal die staatlichen Augen auf das Aktien-Optionsprogramm des Unternehmens: Was Dell zwischen 2002 und heute intern getrieben hatte, missfiel offenbar der Börsenaufsicht SEC, weshalb nun sogar die Staatsanwälte in Aktion treten.

Damit können sämtliche Geschäftsergebnisse der Texaner seit 2002 nachträglich eine Korrektur erfahren. Aufgrund der Untersuchungen stoppte Dell daher die Berechnung der aktuellen Zahlen wie auch sein laufendes Aktienrückkaufprogramm. Die Börse strafte die Aktie im Abendhandel noch mit fast 4 Prozent Minus ab. (rm)

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