Telekom: Ricke lehnt Fusion von Festnetz und Mobilfunk ab

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Die ganze Welt schwärmt vom Handy als Ersatz des Festnetz-Telefons. Dennoch lehnt Konzernchef Kai-Uwe Ricke eine Verschmelzung der Festnetz- und Mobilfunk-Sparten ab – aus praktischen Gründen.

Der Boss der Deutschen Telekom fürchtet, dass eine Bündelung der Sparten sein Unternehmen über Monate lähmen könne. Für eine neue Aufgabenverteilung im Vorstand “brauchen wir keine Verschmelzung, die uns 18 Monate lähmen würde”, äußerte Ricke am Wochenende gegenüber dem Spiegel.

Die Telekom erholt sich gerade davon, die Internet-Sparte T-Online wieder unter das Konzerndach geholt und in den Festnetzbereich T-Com eingegliedert zu haben. Die schon bekannten Entlassungswellen und Sparmaßnahmen – von bis zu fünf Milliarden Euro wird geredet – beschäftigen Ricke und Vorstand bereits genügend. (rm)

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