Sichere Adhoc-WLANs zum schnellen Datenaustausch
PC-Verbindungen

BetriebssystemBig DataData & StorageMobileOffice-AnwendungenPolitikRechtSoftwareStorageWLANWorkspaceZubehör

Da viele Rechner (vor allem Notebooks) schon mit WLAN ausgerüstet sind, lässt sich schnell ein so genanntes Adhoc- Netz mit einem anderen PC aufbauen.

Wer schnell Daten mit einem anderen PC austauschen will, hat viele Möglichkeiten. Meist scheitert es aber daran, dass man kein passendes Netzwerkkabel zur Hand hat, und auch das Ausweichen auf USB-Sticks oder DVD-Rohlinge als Zwischenspeicher geht nicht immer.

Da viele Rechner (vor allem Notebooks) schon mit WLAN ausgerüstet sind, lässt sich schnell ein so genanntes Adhoc- Netz mit einem anderen PC aufbauen. Der Clou: Es ist keine Basisstation nötig, die Rechner kommunizieren direkt miteinander. Der Haken an der Sache ist jedoch, dass die sichere WPA-Verschlüsselung im Adhoc-Modus nicht funktioniert, weil normalerweise die Basisstation die Schlüsselverwaltung übernimmt.

Stattdessen können Nutzer zur Not auf das unsichere WEP zurückgreifen. Das ist nur ratsam, wenn es um den Austausch von wenigen Megabyte geht. WEP-Knacker brauchen in der Regel mehr als 500 MByte, um den Schlüssel zu knacken.

Noch sicherer ist WPA-none, eine Verschlüsslungsmethode, die mehr Sicherheit bietet als das betagte WEP-Verfahren. Unter Windows XP können Sie das im Wizard für drahtlose Netzwerke einstellen. Wählen Sie dazu Erweiterte Einstellungen ändern, den Reiter Drahtlosnetzwerke und anschließend Eigenschaften. Unter Netzwerkauthentifizierung stellen Sie WPA-None ein, unter Datenverschlüsselung den AES. Vergeben Sie jetzt noch einen mindestens 8 Zeichen langen Netzwerkschlüssel als Zugangsschutz.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen