Studie: Briten können nicht mit E-Mails umgehen

Allgemein

Eine unabhängige Marktuntersuchung fand in Großbritannien heraus, dass viele Menschen – privat wie am Arbeitsplatz – in einem E-Mail-Chaos versinken. Überquellende Inbox, unsortierte Riesenhaufen von Nachrichten und nichts davon gesichert oder archiviert.

Die Schuld auf BSE oder hemmungslosen Alkoholkonsum zu schieben, wäre übereilt. denn die Situation dürfte auf dem europäischen Kontinent ganz ähnlich aussehen: Die meisten Computernutzer haben E-Mail-Accounts, doch kaum jemand hat gelernt, wie man damit effizient umgeht. Die britische Studie fand heraus, dass 37 Prozent aller E-Mails nicht oder nur sehr selten gesichert werden (da hätte ich mit einem noch viel höheren Wert gerechnet).
In der Spitze quälen sich Mail-Empfänger tatsächlich mit 50.000 Einträgen in ihrer Inbox herum, erzählt Provider Kinomi, Auftraggeber der Studie. Ein Ausdruck dessen, dass sich die wenigsten Nutzer mit einer vernünftigen Sortierung und Archivierung ihrer Messages beschäftigen. Auch beobachteten die Marktforscher, dass peinlich viele Anwender nicht in der Lage waren, eine bestimmte E-Mail herauszusuchen, die sie mal bekommen hatten.
“Die Leute ertrinken förmlich in ihren Mails, da viele am Arbeitsplatz 100 bis 150 Zuschriften pro Tag in ihrer Inbox haben”, erzählt Kinomi-Manager Nigel Cannings. Und kaum jemand wisse, dass es Methoden und Funktionen gebe, mit denen das Chaos leicht zu ordnen wäre. Das haben wir ja schon immer geahnt: Vor lauter Mail-Lesen und Meetings-Besuchen bleibt leider keine Zeit mehr für die Arbeit.
(Marcus Austin/rm)

Linq