ATI RD 600: Sind Taiwanesen feige? (Update)

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Seit ATI ankündigte, am RD 600-Projekt festzuhalten (wir berichteten), haben sich wie befürchtet etliche Partner zurückgehalten oder klar davon distanziert.

Die taiwanesischen Motherboard-Hersteller kritisieren nicht etwa die technischen Spezifikationen – noch hatte niemand großartig etwas am Chipsatz auszusetzen. Nein, sie kneifen schlicht und ergreifend. Warum? Sie wollen es sich nicht mit Intel verderben und trauen sich daher nicht, ein ATI RD 600-Motherboard aufzulegen. Und so etwas nennt sich freie Marktwirtschaft? Intel und ATI haben sich nicht einmal (offiziell) entzweit, und schon springen die ersten Opportunisten von Bord. Das ist mehr als vorauseilender Gehorsam. ATI bemüht sich derweil, die Welt und Intel zu überzeugen, dass sich am Verhältnis nichts geändert habe oder ändern soll. Hoffentlich gibt das kein Scheidungsdrama. (Fuad Abazovic/rm)

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