Schon wieder: US-Behörden nehmen europäischen Wettanbieter fest

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Peter Dicks, Aufsichtsrats-Chef des britischen Glücksspiel-Anbieters Sportingbet, wurde gestern in New York verhaftet.

Nach David Carruthers (wir berichteten) ist nun ein zweiter europäischer Geschäftsführer eines Wettanbieters in den USA festgenommen worden, berichtet The Inquirer.

Auch, wenn hier in Europa alles legal ist: Anbieter von Online-Wetten werden in den USA derzeit nach einem Gesetz aus den 60er-Jahren zu hohen Strafen verknackt.

Die meisten Umsätze der britischen Anbieter kommen von US-Bürgern – dies sieht die erzkonservative US-Regierung offenbar als Grund an, auch Anbieter aus dem Ausland festzusetzen. Der Inquirer bezeichnet das Verhalten als Kreuzzug – dem gestern auch die Aktien sämtlicher Sportwetten-Anbieter zum Opfer fielen. (mk)

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