HP spioniert sich selbst aus – Teil 2

Allgemein

INQ_HPspionage.jpgÜber die ungewöhnlichen Vorgänge im Hause Hewlett Packard informiert eine ganz unerwartete Quelle: Die amerikanische Börsenaufsicht Securities and Equities Commission (SEC), denn dort muss ein Börsenunternehmen die wesentlichen Änderungen in der AG-Struktur begründet darlegen.

Für den urplötzlichen Abgang von Tom Perkins (wir berichteten) fehlt der SEC eine schriftliche Begründung. HP gab aber nun zu, dass Perkins der Firma vorwirft, Telefone von Führungskräften angezapft und über die Erkenntnisse mit Rechtsanwälten geplaudert zu haben.
Daneben musste HP gestern noch zugeben, dass man Privatdetektive angeheuert hatte, um nach dem Plappermaul im Vorstand zu suchen. Das ist sogar in den SEC-Unterlagen vermerkt, da man die Untersuchung ausdrücklich ab Direktoren-Level durchführte. Mittlerweile läuft eine Untersuchung der Untersuchung. Es hat sich sogar schon der kalifornische Oberstaatsanwalt eingeschaltet, um nun die Vorgänge bei HP zu untersuchen. Das wird echt noch lustig… (rm)

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