Hacker enttarnt Sicherheitslücken im Quelle-Onlineshop

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Im deutschen Onlinehandel ist de Wurm drin, erklärte ein Hacker den Redakteuren der Wirtschaftswoche. Bei Quelle zum Beispiel seien der Zugriff auf das Kundensystem und das Bestellen auf fremde Rechnung ein Kinderspiel.

Die Wirtschaftswoche berichtet, dass schwere Sicherheitsmängel in Online-Shops großer deutscher Versandhändler Betrügern leichtes Spiel machten: sie konnten Kundendaten ausspähen und Waren auf fremde Rechnung bestellen. Ein Hacker aus Dessau habe die WiWo auf dieses Leck vor allem bei Quelle aufmerksam gemacht; andere Versandhändler hätten mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, etwa das Schwesterunternehmen Neckermann.

Der Otto-Versand weist von sich, auch zu den betroffenen Shops zu gehören: Man mache es den Kriminellen schon schwerer – der Hacker aus Dessau bestätigte dies.

Bei Quelle reichten schon rudimentäre IT-Kenntnisse aus, um sich des Bestellsystems zu bemächtigen. “Das wird bei uns auch personelle Konsequenzen haben”, kündigte Quelle-Co-Chef Dirk Seifert gegenüber der Zeitschrift an.

Hacker sollten es nun aber nicht mehr probieren: Laut Quelle und Wirtschaftswoche sind die Lücken inzwischen “weitgehend geschlossen”. (mk)

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