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Schadhafte Lithium-Ionen-Akkus
Fiasko für Dell
Eine der größten Rückrufaktionen in der IT-Geschichte kostet PC-Hersteller Dell Millionen – und seinen Ruf.
Dell strauchelt
Schadhafte Lithium-Ionen-Akkus

Schmelzende Notebook-Gehäuse und rauchende Computer aufgrund schadhafter Lithium-Ionen-Akkus: Wieder einmal muss ein PC-Hersteller brandgefährliche Stromversorger zurückrufen. Diesmal hat es erneut den weltgrößten PC-Hersteller Dell erwischt. Und das gleich richtig: Bei rund 4,1 Millionen Mobil-PCs weltweit müssen die von Sony gefertigten Akkus ausgetauscht werden, allein in Deutschland sind rund 90 000 Geräte der Modellreihen Latitude, Inspiron, Precision und XPS betroffen. Schätzungen zufolge wird den Computerbauer die Aktion rund 400 Millionen US-Dollar kosten – die Hälfte davon will Sony übernehmen.
Dells letzte Rückrufaktion wegen Akku-Überhitzungsgefahr fand erst im Dezember 2005 statt, 35 000 Akkus mussten damals getauscht werden. Aber auch andere Anbieter hat es letztes Jahr schon getroffen: Dell-Konkurrent HP rief knapp 150 000 Notebooks zurück, und auch Fujitsu Siemens und Apple mussten schon Notebook-Akkus auswechseln.
Bereits im Juni 2006 waren Bilder eines brennenden Dell-Rechners im Web aufgetaucht (www.the inquirer.net/default.aspx?ar ticle=32550). Augenzeugen sollen ausgesagt haben, dass das Gerät während einer Konferenz entflammt sei, minutenlang gebrannt habe und immer wieder explodierte. Danach häuften sich Bilder im Web, auf denen durch überhitzte Akkus verkokelte Dell-Rechner zu sehen sind – darunter sicher auch gefälschte Fotos.






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