Intel optimiert Spiele-Notebooks

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Der Markt für das Notebook-Gaming wächst enorm, da ja immer mehr Desktop-Systeme durch die flotten Flachmänner ersetzt werden. Intel möchte (endlich) dazu beitragen, dass die Spiele besser auf ihrer Hardware laufen.

Am Notebook spielen zu wollen, kann eine wahre Qual sein. Entweder startet der ausgewachsene 3D-Titel gar nicht, oder nur mit schwarzem Bildschirm oder dank integriertem Intel Grafikchip in slow motion. Funzt es dann doch, wird der Rechner gerne ganz schnell ganz heiß – vom fröhlichen Lüftersäuseln ganz zu schweigen. Im Akkubetrieb ist das Vergnügen im Handumdrehen wieder vorbei. Daher greifen dann viele Notebook-Eigner wieder auf die simplen Karten- und Puzzle-Spiele zurück.
Damit die flotteren Mobilrechner bald auch flottere PC-Games zulassen, erarbeitete Intel das “Laptop Gaming TDK” (Thermal Development Kit), um den Spieleentwicklern die Kontrolle über die wesentlichen Aspekte des Notebooks zu eröffnen. Das 7,6 MByte kleine TDK hat eine zweigeteilte API: multi-threaded für maximale Performance und single-threaded für bessere Funktionalität. Einige Spiele-Entwickler äußerten sich bereits positiv über den Intel-Schritt, andere kritisieren, dass Prozessoren und Plattform überarbeitet gehören. Und ein besserer On-Board-Grafikchip wäre ein wahrer Segen. (Theo Valich/rm)

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