AMD und Intel im indischen Zwist verwickelt

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Während an der Heimatfront verdächtige Ruhe herrscht, entbrennt in Indien ein Stellvertreter-Krieg.

Die indische Zeitung “The Business Standard” gibt den Hinweis, dass die Chiphersteller jeweils ein Ministerium auf ihrer Seite hätten, die sich wiederum über die Zukunft der Halbleiter-Industrie streiten. Der Premierminister rief das Ministerium für Informationstechnologie und das Finanzministerium dazu auf, sich zu einigen.

Das Finanzministerium will Milliarden von Rupien in die Infrastruktur der Region und des Landes investieren, während das IT-Ministerium lieber mit Steuervergünstigungen weitere IT-Firmen anlocken möchte. Beide Maßnahmen, von den ausländischen Investoren vehement gefordert, könne sich das Land aber nicht zugleich leisten.

Die beiden Chiphersteller AMD und Intel wie auch TI vertreten unterschiedliche Ansichten, fürchten aber gleichermaßen um ihre Milliarden-Investitionen in die indische Halbleiter-Produktion, falls sich die Lage nicht kläre. Zu allem Überfluss mischen sich jetzt auch noch die Taiwanesen in die indische IT-Politik ein. (rm)

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