Kurios: Corel ist scharf auf Google

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Es gibt tatsächlich noch die Marke Corel (die Älteren unter uns erinnern sich). Um wieder so richtig ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu gelangen, wollen sich die Spezialisten für Grafiksoftware ausgerechnet Google vorknöpfen.

Es war lange ruhig um Corel, da sich die Kanadier im ewigen Kampf gegen Microsoft fast aufgerieben hatten. Kaum wieder auf den Beinen, nimmt der Anbieter von digitaler Bildbearbeitung und -verwaltung, Produktivitäts-Tools und Grafikprogrammen nun den Web-Giganten ins Visier, der sich gerade in den Applikations-Markt wagt. Googles Programm Picasa, das umsonst Bilder organisiert und verteilt, ist Corel ein Dorn im Auge. Daher setzen die Nachbarn aus dem Norden nun mit Snapfire eine identische Software dagegen, die ebenfalls umsonst im Web zu haben sein soll. Und wer mehr Funktionen benötigt, kann später für 40 Dollar (32 Euro) auf das verbesserte Snapfire Plus umsteigen. Ganz nebenbei will Corel mit dieser Aktion auch das ähnliche Yahoo Photos ausschalten. Na, wenn das man gut geht. (Nick Farrell/rm)

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